Dresden, oh du Perle an der Elbe, wie dich gibt es nicht noch mal die Selbe
Warst früher der Sachsen Residenz, bist jetzt besonders schön im Lenz
In deinen Gärten blüht der Flieder, hierher komm ich immer wieder
Aus Dir spricht da Vergangenheit, die gute alte, wunderschöne Zeit
Schlösser, Musentempel, schöne Villen, kann niemand meine Sehnsucht stillen
Herrlich grün ist′s im Revier, in deinen vielen Gärten schmeckt im Sommer das gute Radeberger Bier
Die Elbe hoch, die Elbe runter, nirgendwo der Herbst wohl bunter
Von Böhmen nach Hamburg schwimmt das Eis, vorbei an Dresden, das ganz weiß
Fährst du erst aus Dresden raus, ist′s mit der langen Weile gänzlich aus
Tharandter Wald, Heide, sand′ger Stein, schön zu Bergen getürmt, wie in der Schweiz,
sparst du nicht mit deinem Reiz
Am sand′gen Fels die Sportler hängen,
weiter nördlich Kunstinteressierte in vielen Museen dicht sich drängen